Johannes Jäger
Professor, FH BFi Wien
Wien
30. Apr.
2026
12:00
– 14:30 Uhr
Online-Veranstaltung
Ziel der Veranstaltung ist es einen Einstieg in die Problematik des deutschen und europäischen Lieferkettengesetzes und die jüngsten Änderungen anzubieten.
Dabei sollen ursprüngliche Erwartungen und bisherige Erfahrungen zivilgesellschaftlicher Akteure aus dem Globalen Süden und dem Globalen Norden vorgestellt und diskutiert werden. Das Thema des Mercosur-EU-Abkommens sollte ggf. miteinbezogen werden.
|
*gesellschaft *demokratie *recht, *internationale Politik *europa, *soziales *gesundheit *demografie, *wirtschaft *arbeit *digitalisierung
Online-Veranstaltung!
Ihre Teilnahme ist kostenfrei.
Geschäftsbedingungen siehe: : www.ev-akademie-boll.de/agb
Die Debatte um das deutsche und europäische Lieferkettengesetz hat eine neue Phase erreicht. Doch wo stehen wir wirklich zwischen den ursprünglichen Erwartungen und den ersten praktischen Erfahrungen? Diese Veranstaltung bietet eine kritische Bestandsaufnahme.
Im Fokus steht die zentrale Frage: Kann die EU-Lieferkettensorgfaltspflichtenrichtlinie tatsächlich ein Schritt zu mehr internationaler Solidarität sein, oder manifestiert sie vor allem wirtschaftspolitische Machtverhältnisse? Ist das EU-Lieferkettengesetz nach der Abstimmung im EU-Parlament im November 2025 überhaupt noch ein Schritt zu internationaler Solidarität?
Wir analysieren die polit-ökonomischen Beweggründe hinter solchen Standards und beleuchten die konkreten, oft widersprüchlichen Erfahrungen zivilgesellschaftlicher Akteure aus dem Globalen Norden und Süden. Dabei gehen wir auf das Spannungsfeld zu Handelsabkommen wie dem Mercosur-EU-Abkommen ein.
Gewinnen Sie ein tieferes Verständnis für die komplexen realpolitischen, wirtschaftlichen und ethischen Dimensionen der aktuellen Lieferkettendebatte. Lernen Sie aus den konkreten Perspektiven der Praxis und diskutieren Sie mit uns, wie regulatorische Ansätze tatsächlich zu mehr Gerechtigkeit in globalen Wertschöpfungsketten beitragen können. Nehmen Sie teil an der Debatte über die Zukunft verantwortungsvoller Wirtschaftsbeziehungen.
Interessierte an internationaler Wirtschaft und Politik, Verantwortliche in Einrichtungen der Entwicklungsarbeit, Mitarbeitende von Finanzinstitutionen. Mitglieder politischer Parteien, Aktivisten*innen der Zivilgesellschaftsorganisationen, Journalisten*innen, Wissenschaftler*innen, am Thema Interessierte, Multiplikator*innen der außerschulischen Bildung und Lehrkräfte der Beruflichen Schulen.
Andrés Musacchio
Studienleiter für Ökonomie und Sozialpolitik
Evangelische Akademie Bad Boll
In allen Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer enthalten. Kosten für nicht eingenommene Mahlzeiten können wir leider nicht erstatten.
Geschäftsbedingungen siehe: www.ev-akademie-boll.de/agb