Andreas Bauer
Stuttgarter Bildungspartnerschaft, Landeshauptstadt Stuttgart
Stuttgart
20. Apr. –
21. Apr. 2026
07:30
Uhr
Präsenzveranstaltung
Die Fachtagung beleuchtet, wie lokale Gemeinschaften Identität und Zugehörigkeit von Jugendlichen prägen. Wie kann Gemeinschaft neu gedacht werden, um Zusammenhalt und Teilhabe junger Menschen vor Ort zu stärken? Konzepte werden vorgestellt sowie interdisziplinär Wege gesucht, um Begegnungsorte und Dialogräume zu schaffen, die Einsamkeitsgefühle ernstnehmen, die Zugehörigkeit fördern und einer Radikalisierung vorbeugen.
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*gemeinschaft *vielfalt *inklusion, *gesellschaft *demokratie *recht, *jugend *bildung *pädagogik
Evangelische Tagungsstätte Bad Boll
Akademieweg 11,
73087 Bad Boll
Teilnahme ohne Übernachtung/Frühstück: 75,00 €
Teilnahme mit Übernachtung/Frühstück im Einbettzimmer: 145,00 €
Teilnahme mit Übernachtung/Frühstück im Zweibettzimmer: 125,00 €
Die Mahlzeiten während des Tages sind im Gesamtpreis enthalten.
In allen Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer enthalten. Geschäftsbedingungen siehe: : www.ev-akademie-boll.de/agb

Sigrid Schöttle
Studienleiterin im Fachdienst Jugend ∙ Bildung ∙ Politik
Martina Fischle
Tagungsorganisatorin
In einer zunehmend polarisierten und als krisenhaft wahrgenommenen Welt ist der gesellschaftliche Zusammenhalt entscheidend für das individuelle Wohlbefinden und die Stabilität einer Gesellschaft. Vertrauen in Mitmenschen und in demokratische Institutionen bildet für Kinder und Jugendliche die Grundlage, um mit Unsicherheiten und gesellschaftlichen Herausforderungen umzugehen. Dieses Vertrauen stärkt ein „Wir-Gefühl“, das ein respektvolles und friedliches Zusammenleben ermöglicht. Doch traditionelle Orte sozialer Begegnung verlieren an Bindekraft.
Die Shell-Jugendstudie (2024) zeigt, dass 64 Prozent der Jugendlichen zunehmende Feindseligkeit zwischen Menschen als besorgniserregend empfinden. Die Pandemie habe zudem zu mehr Einsamkeit geführt.
Laut der Studie „Extrem einsam“ (2023) neigen einsame Jugendliche stärker zu antidemokratischen Einstellungen. Wer sich ausgeschlossen fühlt, wird empfänglicher für Ideologien radikaler Gruppen, die vereinfachte Weltbilder bieten, demokratische Werte infrage stellen und Abwertung anderer Gruppen fördern.
Soziale Einbindung, Selbstwirksamkeit und Mitgestaltung schützen hingegen vor Entfremdung und Radikalisierung. Kinder und Jugendliche benötigen daher Räume und Angebote, die Gemeinschaft stiften, Vielfalt ermöglichen, Teilhabe fördern und Zugehörigkeit erfahrbar machen. Kommunen, Bildungseinrichtungen und Kirchen kommt hierbei eine besondere Verantwortung zu: Sie sind zentrale Akteure vor Ort und können nachhaltige Strukturen für Dialog und Begegnung schaffen, die auf lokale Bedarfe junger Menschen reagieren.
haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte aus Schule, Bildung, Kommunen, Kirchen, Verbänden und Projekten, Mobile Jugendarbeit, Jugendmigrationsdienste, Respekt Coaches, Polizeikräfte, psychologische Berater *innen, zu Fragen der Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen, pädagogisch, politisch oder wissenschaftlich Tätige
Sigrid Schöttle
Studienleiterin im Fachdienst Jugend ∙ Bildung ∙ Politik
Verena Krautter
Außenstelle Ludwigsburg, LpB Baden-Württemberg
Frauke Liebenehm
Friedens- und Demokratiebildung, ptz im Evangelischen Bildungszentrum Haus Birkach
Evangelische Akademie Bad Boll
In allen Preisen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer enthalten. Kosten für nicht eingenommene Mahlzeiten können wir leider nicht erstatten.
Geschäftsbedingungen siehe: www.ev-akademie-boll.de/agb